Das Kanaltal Sehenswürdigkeiten

Entdecken sie die wunderbaren orte des Valcanale

Atemberaubende Naturlandschaften und zeitlose historische Stätten vereinen sich und machen Ihr Erlebnis im Kanaltal einzigartig! 

LUSCHARIBERG

Damit eine Legende zum Leben erwacht, ist eine zauberhafte Umgebung erforderlich, und dies ist hier der Fall. Die Legende, die mit dem Bau der Wallfahrtskirche des Luscharibergs verbunden ist, hat ihren Ursprung auf dem heiligen Berg, auf dessen Gipfel ein Hirte aus Saifnitz im Jahr 1360 all seine Schafe wie zum Gebet vor einem Wacholderbusch kauernd fand. An der gleichen Stelle fand er eine hölzerne Statue der Madonna mit Kind, die der Hirte dem Pfarrer seines Dorfes übergab. Auf wundersame Weise jedoch „kehrte“ die Gottesmutter dreimal auf den Berg „zurück“. Der Priester hielt es für angebracht, den Vorfall dem Patriarchen von Aquileia zu melden, der den Bau des Heiligtums anordnete. Der Luschariberg ist nicht nur ein Gebetsort im Dreiländereck, sondern auch ein Ort von großem naturalistischem Interesse. Im Winter leben hier Pilger und Skifahrer dank der berühmten „Di Prampero“-Piste zusammen. Man erreicht den Wallfahrtsort zu Fuß über den Sentiero del Pellegrino (CAI-Wanderweg 613 617) oder mit der Seilbahn, die in Saifnitz abfährt.

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FORT HENSEL

An den Hängen des Berges Tschalawaj thront eine riesige Marmorpyramide über einem verwundeten Löwen, dem Symbol der von den Franzosen tödlich verwundeten österreichisch-ungarischen Monarchie. Hier verteidigten 390 habsburgische Soldaten unter der Führung von Hauptmann Friedrich Hensel heldenhaft das Fort Hensel vom 14. bis 17. Mai 1809. Das Mitte des 19. Jahrhunderts aus Mauerwerk errichtete Fort Hensel wurde im Ersten Weltkrieg bombardiert und ist erst seit kurzem durch den Fort Hensel-Themenpark des Ersten Weltkriegs wieder für Besucher geöffnet.

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DER KALVARIENBERG

Der antike Andachtsweg des Kalvarienbergs bildet eine Ringroute mit dem neuen Mini-Wanderweg Animalborghetto. Von der Rückseite des Rathauses in der Dorfmitte führt der Weg hinauf zur Kapelle Sant’Anna, die sich am Anfang eines der ältesten Kreuzwege des Kanaltals befindet. Es folgen sieben antike Kapellen, die jeweils zwei Darstellungen der Kreuzwegstationen aufweisen. In einer aussichtsreichen und wunderschönen Position auf dem Gipfel steht die Wallfahrtskirche des Kalvarienbergs, die perfekt für eine meditative Pause geeignet ist, bevor man auf dem gleichen Weg oder entlang des Mini-Wanderwegs Animalborghetto ins Dorf hinabsteigt.

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WEISSENFELSER SEEN

Die Weißenfelser Seen sind zwei wunderschöne Smaragde: der untere See, der sich auf einer Höhe von 924 m über dem Meeresspiegel befindet, hat eine Oberfläche von 90.000 m2 und ist etwa 25 m tief, das heißt mehr als doppelt so groß wie der obere, 10 m tiefe Weißenfelser See, der 928 m über dem Meeresspiegel liegt und eine variable Oberfläche von etwa 150.000 m2 hat. Der obere Weißenfelser See wird von den Gewässern gespeist, die von den Hängen der Bergkette Große Ponza – Mangart herabfließen und speist den unteren Weißenfelser See über unterirdische Kanäle, die unter dem Moränenwall verlaufen, der sie voneinander trennt. Der Seebach ist der einzige Abfluss der beiden Seen. Auf der Landzunge, die die beiden Seen voneinander trennt, sind zahlreiche Findlinge zu finden, darunter der Pirona-Felsen, der mit seinen 30.000 Kubikmetern zu den größten in Europa zählt.

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RAIBLER SEE

Es handelt sich um den zweitgrößten See der Region nach dem Cavazzo-See. Der Raibler See ist im Seebachtal/Raiblertal auf 959 m Seehöhe, an der Staatsstraße 54 gelegen und erstreckt sich der über anderthalb Kilometer. In seinem Wasser spiegeln sich die markanten Gipfel des Fünfspitz (1919 m). Die Entstehung des Sees ist mit einer düsteren Legende verbunden, nach der das alte Dorf Raibl, das von gierigen und herzlosen Menschen bewohnt wurde, nach einem schrecklichen, als göttliche Strafe hereingebrochenen Sturm überschwemmt wurde, nachdem sich die Bewohner von Raibl geweigert hatten, einer armen Frau und ihrem Kind Unterschlupf zu gewähren. Auf der kleinen Insel, die noch aus dem Wasser des Sees auftaucht, stand offenbar das Haus des einzigen großzügigen alten Mannes, der den beiden Reisenden ein Bett für die Nacht anbot. Der See bietet Strandbäder, in denen es möglich ist, nautische Ausrüstungen zu mieten, von Kajaks bis zu Surf&Bike-Artikeln, von Neoprenanzügen bis zu Booten.

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FORT BEISNER, WERK 4

Es handelt sich um eine unterirdische Kaserne, die sich im Inneren des Kugelbergs, im östlichen Bereich der Talebene von Wolfsbach befindet und 1938 kurz vor dem Zweiten Weltkrieg als Teil des als „Vallo Alpino del Littorio“ bezeichneten Alpenwalls entstand, einer Befestigungslinie, die in Ventimiglia beginnt und in Fiume endet. Der Bunker, der während des Zweiten Weltkriegs nie wirklich für Kriegszwecke genutzt wurde, wurde dann während des Kalten Krieges wegen der strategischen Lage der Region Friaul-Julisch-Venetien im Osten wieder geöffnet.
Das Werk 4 kann dank der Arbeit des lokalen Vereins „Landscapes – Paesaggi Alpini in Valcanale“ besichtigt werden.

www.landscapesvalcanale.eu

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HOCHEBENE DES MONTASCH

Diese von weiten Weiden geprägte Hochebene am Fuße der Montaschgruppe ist einzigartig und leicht zugänglich. Es ist möglich, vom Neveasattel aus mit dem Auto (6 km) oder zu Fuß über den Almenweg dorthin zu gelangen. Im Sommer können Sie die Milcherzeugnisse der Malga Montasio kosten und sich auf faszinierenden Felspfaden zu den Gipfeln wagen. Die Alm ist auch im Winter landschaftlich reizvoll und das Ausflugsziel vieler Bergsteiger, die mit Skiern die Hänge erklimmen und dann im Neuschnee ins Tal abfahren.

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